April April, der macht was er will… oder so ähnlich war das Wettermotto an diesem Wochenende. Doch wir liessen uns – wie sich herausstellte, zu Recht – nicht von diesem Sprichwort abhalten und genossen 3 unvergessliche Tage unterwegs zwischen Zug-Arni-Horben-Zug. Neben Severine und Jeremy, Katjana und Ronja, Katrin und Focus und mir und Security kamen dieses Jahr „neu“ im Team auch Barbara mit Luigi und Jacqueline mit Apollo mit. Unsere jüngste Mitreiterin Bianca durfte von den erfahrenen Wanderrössli Focus und Frenesy profitieren, auch sie meisterte die Herausforderungen unterwegs bravourös. Am Karfreitag ritten wir guten Mutes los Richtung Arni. Unterwegs wurden wir von Madeleine mit einem Gourmet-Zmittag verwöhnt, so dass die wenigen Sonnenstrahlen am Nachmittag nur noch das Tüpfelchen auf dem „i“ waren. Im Stall Rüttimann durften wir einen grosszügigen Stallteil behausen, mit Stall, Auslauf und Weide wurde für jedes Pferdchen die passende Übernachtungsmöglichkeit gefunden. Wir kamen in den Genuss vom Kottmeyer’schen „Tischlein, deck dich“ – Service und genossen ein feines Znacht im Stall. So konnten wir mit vollem Bauch unserer Nacht im Bauwagen entgegensehen. Also bequem ist anders ( „Sardinenbüchse“ wäre hier wohl das passende Wort), aber wir waren alle froh, dass wir ein dichtes Dach über dem Kopf hatten, als es dann am Samstag früh morgens zu regnen begann. Pünktlich zu unserem Pferde-putz-Termin hatte Petrus aber Mitleid mit uns, und wir konnten trocken satteln und losmarschieren. Durch Oberlunkhofen gings weiter, eine etwas steile Treppe auf direktem Weg in die Reussebene konnte keinen von uns aus dem Konzept bringen und so erreichten wir trocken und etwas müde vom steilen Bergauflaufen unsere Mittagsraststätte in Geltwil. Ein echter Geheimtipp! Das Essen war phantastisch und die Pferde durften ganz feudal in frisch eingestreuten Boxen ihre wohlverdiente Mittagspause halten. Frisch gestärkt und ausgeruht gings dann den letzten Stutz hoch auf den Lindenberg, wo wir bald schon das Restaurant Horben erreichten. Die Pferde durften den Abend in Paddocks draussen geniessen, während wir wieder schlemmten wie die Weltmeister. Geschlafen wurde im weichen und warmen Stroh, was aber leider nicht ganz über die frostigen Temperaturen hinwegtäuschen konnte. So staunten wir nicht schlecht, als am nächsten Morgen die Landschaft ganz in weiss gebettet war. Zum Glück hatten Katrin und ich in den frühen Morgenstunden die Pferde in den Stall gebracht, so konnten wir wiederum trocken und witterungsgeschütz satteln und losmarschieren. Der steile Abstieg nach Auw war trotz Schnee gut zu meistern und unter der Sinser Zollbrücke ergab sich eine trockene Aufsteig-Gelegenheit. Auch der letzte Stutz zum St. Wolfgang wurde tapfer gemeistert und Barbara hat uns mit feinen Sandwiches und Suppe zum Abschluss eines tollen Rittes bei uns im Stall empfangen.
Vielen Dank an alle, es war ein lässiger Ritt und es werden bestimmt noch Weitere folgen…































so cool, ich wett grad wieder! und die unscharfe föteli sind dänn miis verschulde, ha miini kamere noni so im griff bzw. vom ross us isches halt ned so eifach, d kamere ruig z hebe… 😉