Schnappschüsse von unserem grossen Kleinen 😉
Zugersee am Abend
Ausnahmsweise mal keine Pferde, aber dafür ist deren Aussicht auch nicht schlecht!
(Ja ich weiss, ich bin kein Starfotograf, aber in natura sieht es echt toll aus!)
Nemo (ca. 1988)
Nemo ist ein Schimmelpony (wahrscheinlich irgendwo ein Welsh A in der Verwandtschaft) mit kuschelig weichem Teddyfell (zumindest im Winter), den ich von einer Kollegin übernehmen durfte. Er gehört zu der seltenen (eigentlich unbezahlbaren) Gattung Ponnies, die top anständig im Umgang, unter dem Sattel, sowohl zu Kindern als auch mit seinen vierbeinigen Gspändli und zudem noch fit und gesund sind. Wir haben also ein weiteres Goldstück in unserem Stall und setzten alles daran, dass Nemo sich bei uns auch möglichst schnell heimisch fühlen kann.
Veränderung
Melanie und Nino haben uns letzte Woche verlassen, wir wünschen Ihnen alles Gute im neuen Stall und weiterhin viel Spass und Erfolg beim Reiten!
Dafür darf ich gleich 2 Neulinge willkommen heissen: Nemo, ein 20jähriges Welsh (?) Pony und Laïla, eine 7jährige Berberstute, sind diese Woche bei uns eingezogen. Nun haben wir den Stall wieder voll und ich bin gespannt, wie sich unsere „Alteingesessenen“ dazu äussern werden …
Äs sunnigs Herbschtgrüässli vom Senorito
Um die wärmenden Sonnenstrahlen zu geniesse, ist man nie zu alt. Auch mit 30 Jahren ist er immer noch fit und hat nichts an seiner Ausstrahlung eingebüsst.
Schirano (2005)
Wir haben Zuwachs bekommen! Seit Samstag wohnt Schirano, ein 2,5jähriger Fribiwallach, bei uns. Anscheinend hat er beim Einreiten nicht ganz genauso „funktioniert“ wie es sein Besitzer wollte und so hätte er am Dienstag den Gang zum Schlachter antreten müssen. Dank der Stinah und einer Handvoll engagierter Privatpersonen darf der Kleine jetzt aber weiterleben und ich freue mich schon, Schirano bei seiner Entwicklung zu begleiten! Danke für dieses tolle Pferd!
Klassische Reitkunst mit Ruth Giffels, 13.10.07
Ganz kurzfristig konnte ich an diesem Herbstkurs noch 1 Tag mitreiten, und merkte wieder mal, wie viel besser ich doch reite, wenn ich mir selber kein Druck mache („hab doch so oft geübt, dass muss jetzt doch klappen“). Ruth war sehr zufrieden mit uns 2; die Piaffeansätze an der Hand sind schon viel gesetzter als noch am letzten Kurs, die Biegung im Schulterherein auf der Volte geht auch besser durch, und der Gallop war für unsere Verhältnisse super durchgesprungen. Jetzt heisst es weiterarbeiten an der Halshaltung in der Piaffe, an meinem Sitz in den Traversalen und an grossen, weiten Tritten unter dem Sattel…
Herbstausritt
Frenesy, Thommy, André (hinter dem Fotoapparat) und ich haben den wunderschönen Herbsttag für einen spritzigen Ausritt genutzt. Es geht ja nichts über ein grosses, frisch abgemähtes Feld…
Goodbye Neptuno
Leider mussten wir Neptuno am 9. September 2007 wegen einem Nageltritt, der bis in das Hufgelenk reichte, einschläfern.
Lieber Neptuno,
ich vermisse deine warme Nase, die du immer überall reinstecken musstest, dein Gebrummel, wenn du mich im Stall begrüsst hast oder wenn ich dir das Futter wieder mal nicht schnell genug gebracht habe.
Ich möchte dir danken für all die schönen Stunden, die ich mit dir erleben durfte: für die vielen Sternstunden im Sattel (danke für die schönen Galopptraversalen), für die freudigen Bäder im See (obwohl du doch eigentlich wasserscheu bist), den tollen Military Kurs bei Jörg Bodenmüller („auch ein Lusitano kann eine gute Figur machen im Cross“), für die lehrreichen Sitzlongen, die du meinen Reitschülern ermöglicht hast und für all die kleinen Dinge, durch die du unseren Alltag bereichert hast.
Ich hoffe, dass du jetzt einen schönen Platz neben Rebecca auf einer immergrünen Weide hast und mit ihr nach Lust und Laune mit gesunden Hufen über die Wiesen düsen kannst.
Wir werden dich nie vergessen!
Wanderritt im Wallis
Von Sion in 4 Tagen nach Bellwald, dort 3 Tage „Erholung“ und dann in 2 Tagen auf den Grimselpass, so erkundeten wir hoch zu Ross das wunderschöne Wallis. Das Wetter zeigte sich gnädig, Regen fiel jeweils nur auf der Alpennordseite oder erst, als wir schon mit Sack und Pack das trockene Nachtlager erreicht hatten. Nur der Schnee machte uns einen Strich durch die Rechnung; am letzten Tag liessen wir unsere Pferde in Obergestlen und fuhren mit dem Postauto auf den Grimsel, wo wir die Transporter zuerstmal auftauen und ausbuddeln mussten 😉 Einige Impressionen von unserer Tour: