Pferdezahnarzt

Auch das muss sein: Wie alle Jahre kam Pavol Senigla auch diesen Sommer bei uns vorbei und schaute allen Vierbeinern ins Maul. Senorito kam wie immer ungeschoren davon, hat er doch schon seit Jahre keine Backenzähne mehr. Auch bei Kasimir genügte ein fachkundiger Blick auf die Beisserchen. Frenesy und Nemo hielten ganz brav hin, als ihre Zähne mit Raspel und Feile bearbeitet wurden, und der tapfere Schirano wollte trotz 2 gezogenen Zähnen bei Laila noch mithelfen 😉 Auf jeden Fall hat Schiranos Mundgeruch stark abgenommen, seit er die 2 Schaufeln, die völlig schräg übereinander gewachsen sind, los ist.

Stallfest findet am 6. September statt!

Endlich endlich schaffen auch wir es mal, eine kleine Stallparty zu schmeissen. Ich lade euch alle herzlich ein, am Samstag, 6. September ab 16 Uhr mit uns gemütlich zu feiern, käfälä, diskutieren und grillieren. Weil es bei Katrin so schön geklappt hat, würde ich auch vorschlagen, dass ihr eure Grilladen selber mitbringt, wir dafür für Salate, Desserts und Getränke sorgen. Freue mich über eine kurze Anmeldung per Mail oder SMS!

Schirano’s Ausbildung

Nachdem unser Kleiner mittlerweilen ganz artig an der Hand überall hin mit und durch geht (mit Mami gleichzeitig aus dem kleinen Brunnnen im Steinhauserwald zu trinken, findet er richtig lässig), tasten wir uns langsam ans „geritten werden“ heran. Der Sattel schien ihn schon beim ersten Mal auflegen kaum zu stören, da hat sich die Vorarbeit mit Longiergurt, dann Gurt und Satteldecke, dann Gurt und Pad (kann ja auch mal etwas Längeres auf dem Rücken liegen) sehr bewährt. Einzig der Fakt, dass das Ganze auf seinem Rücken und nicht in Reichweite seiner Lippen und Zähne geschieht, stört ihn wohl etwas an der ganzen Sache 😉

Zur langsamen Gewöhnung an etwas mehr Gewicht auf dem Rücken habe ich seine Freude am Schwimmen ausgenutzt. Wenn er jeweils so weit im See drin steht, dass fast der ganze Körper unter Wasser ist, streiche ich ihm jeweils über den Rücken und habe auch schon vorsichtig versucht, mich über seinen Rücken zu legen. So hat er kaum Gewicht zu tragen – ich schwimme ja neben ihm im Wasser – und doch spürt er etwas grossflächiges auf seinem Rücken. Natürlich achte ich immer auf feinste Signale von ihm, möchte ja nicht, dass er plötzlich erschrickt und in Panik gerät, weil er im Wasser nicht so agil ist wie an Land. Beides nimmt er jedoch völlig gelassen, ist ihm das Planschen doch viel wichtiger.

Auch an Land üben wir schon fleissig, neben Bänkli und anderen „Aufsteighilfen“ anzuhalten und einen Moment auszuharren. Wenns dann noch ein Guetzli von der über den Sattel lehnenden Steffi gibt, scheint der Herr restlos glücklich zu sein.

Neben den Vorbereitungen für das geritten werden sind wir aber immer noch hauptsächlich am spazieren und longieren. Als weitere Herausforderung werden wir noch das Mitgehen als Handpferd in Angriff nehmen, allerdings müssen wir noch etwas am Tempo arbeiten, bis er mit Frenesy mithalten kann…

Freiberger & Haflinger Quali in Cham, 20.7.08

Mit einem frisch gewaschenen und bis auf die Zehenspitzen zurechtgemachten Pferdchen (Sorayas Schweif war fast breiter als ihr Hinterteil 😉 ) durfte ich am frühen Sonntag Morgen das Dressurviereck im Spiess betreten. Soraya war auf dem Hinweg eher fit und wegen den schlechten Bodenverhälnissen auf dem Abreitplatz habe ich sie auch nicht mehr gross abgeritten. Umso erfreuter war ich, als die Gute wie selbstverständlich ihren Hals fallen liess, und wir ganz locker unser Programm beginnen konnten. Mit dem Linksgalopp hatten wir zwar immer noch unsere liebe Mühe, aber die Richter haben sich doch noch zu einem „sehr geringe Verstärkung“ durchbeissen können. Ich war mega überrascht von Soraya, dass sie sich vom ganzen Rummel überhaupt nicht ablenken liess und die ganzen Figuren in gewohnter Manier wie auf Schienen ausführte. Eben ein richtiges Verlasspferd! Natürlich hätte ich die Figuren noch exakter und die Ecken besser ausreiten sollen, umso überraschter war ich, dass wir dann doch noch allen Ernstes den 1. Platz erreichten!

Vielen Dank also an Soraya, die mit ihren guten Nerven auch mich beruhigen konnte, an Madeleine, die mir das mit Abstand hübscheste Pferd auf dem ganzen Turnier zur Verfügung gestellt hat und auch an Gabi, die uns ganz fest die Daumen gedrückt hat!

Soraya in Action

Hier mal wieder ein paar Bilder von Madeleine’s Powerfribi. In einem Anflug von Grössenwahn habe ich uns zwei für eine Einsteiger-Dressurprüfung angemeldet – wir sind schon fleissig am Üben! Ich habe riesig Freude an Soraya’s Motivation und an ihren fleissigen Hinterbeinen – von wegen „Fribis sind keine Dressurpferde“!