Mit Angela und Marco fuhr ich für 3 Tage nach Wien resp. auf den Heldenberg, um dort an einem Seminar “ Von der Koppel bis zur Kapriole“ an der Span. Hofreitschule teilzunehmen. Wir konnten den Wienern bei der täglichen Arbeit mit ihren Lippizaner Hengsten über die Schulter schauen und erhielten so einen Einblick in die Arbeit „hinter den Kulissen“. Dabei wurden uns Pferde jeden Alters und Ausbildungsstand vorgestellt und Bereiter Jochen Rothleitner erklärte uns die Philosophie dahinter, die Ausbildungsstufen und den einen oder anderen Tipp im Umgang mit den Hengsten.
Für mich persönlich konnte ich viele schöne „innere Bilder“ mitnehmen, vor allem von einem sehr aufrechten Sitz mit gaaaaaaaanz langem Bein 😉 , vom ruhigen und souveränen Umgang mit Junghengsten und von einer Selbstverständlichkeit, mit der man sich Schritt für Schritt an höchste Lektionen herantraut.
Kritisch betrachte ich nach wie vor die Arbeit „nach Schema F“: für mich sind einige Abläufe doch etwas arg veraltet. Mit etwas mehr Pädagogik oder Horsemanship könnte dort in meinen Augen Pferd und Mensch viel effizienter geholfen werden. Auch habe ich öfter eine harte Handeinwirkung gesehen, als es mir lieb gewesen wäre. Natürlich reitet es sich am besten von der Bande aus, dessen bin ich mir bewusst. Und doch ist mir aufgefallen, dass neben dem beneidenswert ruhigen Bein die Hand schon sehr in den Vordergrund der Hilfengebung rückte. Ob das wirklich nötig resp. ein nötiges Übel neben dem zunehmenden Leistungsdruck ist, weiss ich nicht…




HEY – COOL! Sogar eine Urkunde gabs! … kriegen wir das nach dem Wanderritt auch 🙂 ?
Ja natürlich!! Je nach dem, wie viele km du gelaufen bist, bekommst du dann 1, 2 oder 3 Kronen drauf… 😉