Sein Buch gilt ja schon lange als Geheimtipp unter „belesenen“ Reiter. Nur hätte ich seine Worte gerne mal in Taten umgesetzt gesehen. Und siehe da: Manuela Tuena organisierte zum Samichlaus einen Infotag mit dem in Kalifornien lebenden Franzosen. In der Einleitung erzählte er nochmal von seiner Überzeugung, dass man Pferde ganz stark über mentale Bilder ansprechen kann, dass es wichtig ist, ein Pferd „im Kopf“ zur Mitarbeit zu überzeugen, es in einen Zustand zu bringen, in dem es die geforderte Bewegung ausführen kann. Auch seine 4 Eckpfeiler Richtung, Rhythmus, Biegung und Leichtigkeit legte er dar. Das alles brachte er auf humorvolle Weise und ohne esoterische Beigeschmack rüber. An 3 unterschiedlichen Pferden zeigte er dann auch, wie er seine Arbeit mit Pferden aufbaut. Seine Hand- und Longenarbeit finde ich eher gewöhnungsbedürftig: er bindet das Pferd (nur) am inneren Trensenring aus resp. führt die Longe durch den inneren Trensenring und dann zum Gurt. Dies soll das Pferd dazu einladen, den Hals fallen zu lassen und sich nach innen zu biegen… Bei ihm funktionierte das recht gut, für meinen Geschmack waren die Pferde alle „überstellt“. Aber laut Barbier lassen sich die Pferde so am besten lösen. Auch beritten arbeitete er an den Seitengängen – hauptsache, die Beine kreuzen sich. Mit seiner ruhigen, konsequenten und stets freundlichen Art hat er aber auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.
Weitere Infos gibts unter www.dominiquebarbier.net
Und Fotos wie immer hier: http://blog.lua.ch/gallery_AL/main.php

















